Ich frage mich, gibt es einen Unterschied zwischen den Wünschen und den Träumen eines Menschen? Ich kann ihn nicht richtig finden, meine aber, es sind zwei unterschiedliche Dinge.
Jedenfalls, sind meine Wünsche, die ich jetzt hier niederschreiben könnte, tatsächlich meine eigenen Wünsche? Als ich anfangs mit diesen Seiten begann, wollte ich solange meine Realität zurechtknuffen, bis ich die mir passende Antwort beweisen konnte. Diese Seite diente nicht dazu, dem wirklichen nachzugehen. Ich hatte schon eine Antwort, bevor ich überhaupt hier zu schreiben begann. Kurios.
Doch, indem ich begann den Beweis führen zu wollen, musste ich mich zwangsläufig mit der Meinung anderer auseinandersetzen, vorausgesetzt, es war mir Ernst mit diesem Vorhaben.
Eine erste Frage war, bin ich kraft meiner inneren Fähigkeiten und Visionen in der Lage, Wünsche und Träume wahr werden zu lassen? Um das zu beweisen, gibt es viele kluge Ansätze, die meisten nicht von mir, aber akzeptabel.
Die Frage ist für mich eine andere, von vielen anderen, geworden.
Was würde mit uns Menschen passieren, könnten wir unsere Wünsche benennen und sie wahr werden lassen? Es passt zurzeit ganz gut zu den 38 Millionen im Jackpot. 80 Millionen Deutsche lassen ihre Wünsche wahr werden. Mann stelle sich vor: Einerseits einer Horrerszenario, anderseits – das hätte schon etwas positives, gäbe es dann keine Bahnstreiks mehr, weil es keine Lokführer mehr gäbe – die wären alle auf Malle.
Was könnte hinter den 38 Millionen stehen? Könnte es der Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit sein, das große Auto, Haus und Weltreisen – der Freiheit, sich seine Freunde und Kollegen frei und ohne sachliche Zwänge auszusuchen – die Freude zu Genießen, zu Faulenzen, zu Feiern, lachen, schlafen.
Sind es die 38 Millionen die sich die Lottospieler wünschen, oder das, wonach wir uns alle sehnen? Wieso sind diese Dinge des Lebens für viele nur über den Umweg der 38 Millionen erreichbar – wo es doch auch einen direkten Weg gibt. Im ersten Moment erscheint der Weg über den Jackpot als leichter und schneller. Bedenkt man aber die Chancenmöglichkeit von 1 : 140 Millionen, so offenbart sich darin auch die Chancenlosigkeit.
So „träumen“ wir weiter vom Jackpot und bleiben dadurch unseren Wünschen fern.
Und so glaube ich, dass wir uns alle ein Leben wünschen, indem wir uns wohl fühlen. Und ich glaube auch, dass wir oft die Dinge in unserem Leben seh`n, die uns daran hindern. Und könnten wir diese alle mit einem Schlag wegwischen, was bliebe dann noch übrig?
Unser Lebenstraum?
– Epson
– Epson

2 comments
Comments feed for this article
Dezember 1, 2007 um 2:32
Lottojackpot 38 Millionen at Basis Denken
[...] Lotto Wünsche Zahlen am Samstag live Bookmark to: [...]
Dezember 8, 2007 um 7:45
» Blogkrisen Seelen Spaziergänge
[...] und Wille” schloss. Nach einigen Ereignissen und Veränderungen bloggt er nun seit 30. November [...]