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Zu den lieben Kommentare, die ich heute erhielt, muss ich schreiben.

Fast zwanzig Jahre ist es her, das ich einen östlichen Spruch in meinem Kopf hatte, der mich aufforderte: „Wenn du etwas dein eigen nennen willst, dann werfe es fort. Entweder es kehrt zu dir zurück, oder es hat dir nie gehört.“

Zehn Jahre habe ich diesen Kampf geführt und zehn Jahre ist es jetzt her, das ich es gewagt habe. Es ist nicht zu mir zurück gekehrt. Der Verlust war auch Erleichterung – Gewissheit.

Das zweite mal dieses Wagnis einzugehen, ist nicht mehr so schwer. Meine Erinnerung mag mir einen Streich spielen, aber ich kann mich nicht erinnern, es jemals, auch in meinem Loslassen danach, bereut zu haben.

Als ich dann vor wenigen Jahren keine Wahl hatte, musste ich loslassen. Ich habe es in Liebe tun können. Da konnte es zurückkehren. Ich spüre auch dabei, daß die menschliche Kraft begrenzt ist und man in den großen Herausforderungen des Lebens nicht immer diesem Ruf folgen kann.

Dennoch ist es in den etwas einfacheren Dingen immer wieder übbar, so, wie ich es in etwa mit meinem blog und meiner homepage gemacht habe. Und zurückgekehrt dafür ist: Wärme – was ich nicht erwartet hatte. Dafür danke ich.

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Warum wir tun, was wir tun – oder – Warum wir nicht tun, was wir gerne tuen würden.
Jeder Mensch sieht die Dinge aufgrund seiner Lebenserfahrung anders. Was für mich die Neuerfindung des Rades ist, ist für einen anderen selbst verständlich. Vieles fühlt man im Unbewussten richtig, aber man kann es nicht erklären.

z.B. WACHSEN. Der kleine Peter saß Read the rest of this entry »

wollte ich eigentlich nie sein, mit meiner alten, stillen Seite Wunsch-und-Wille. Obwohl man via email hätte kommentieren können, war das Prozedere recht umständlich. Ich gebe zu, ich habe auch die Stille genoßen. Mein Spaziergänger Freund Peter sagt zum „zugeben“ immer, etwas “ da zu geben“ im Sinne von vermehren. Schön, oder?

Ich habe im letzten Jahr verstanden, daß im Austausch sich der Horizont erweitert – auch und besonders in den gegenteiligen Meinungen. Sich im Gegensatz selbst seinen Standpunkt zu suchen, macht ihn fest oder veränderbar.

Nach nunmehr einem Jahr der stillen Übung fühle ich mich bereit, was ich vorher nicht war, auch ohne Kommentare auf die Beiträge meinen Weg zu gehen. Das gibt mir ein gutes und zufriedenes Gefühl.

Der alte, neue blog wird sich im Laufe der Zeit auch über ein facelifting freuen – aber zuerst schau ich mal was im „Anzug“ steckt, bevor ich einen neuen „Anzug“ wähle.

Menachem E R S C H R O C K E N ????

Hallo, ich bin Menachem und wie ihr an der oben links eingeblendeten Uhrzeit sehen könnt, im absoluten Umzugstress. Aber nichts ist mir zuviel, damit ihr hier zukünftig leicht und geschmeidig eure wohlwollenden Kommentare schreiben könnt, oder, wenn es dann sein muss, nach langer und reiflicher Überlegung mir die Meinung geigt.

Wie dem auch sei, W E L C O M E bei wunsch-und-wille

In der Meditation…
soll sich der Geist beruhigen und sammeln. Die „innere Leere“ kann auch ein mögliches Ziel sein, so Wiki.
Oft begegne ich diesem Begriff und der Diskussion, sie hat was – bleibt mir aber fremd in dem Klischee, in dem sie mir begegnet – der im Yogasitz Versunkene. Anders kann sie mir nicht begegnen, habe ich mich nie intensiv damit auseinandergesetzt. Eine gewisse Bewunderung habe ich für die Technik und die Ausführenden, mir ist sie nicht gegeben. Read the rest of this entry »

Manchmal schreibe ich viel Blödsinn, aus lauter Langeweile. Gut, das es die DEL-Taste gibt. Kommt mir dann aber noch ein Gedanke, den ich gerne in Worte umsetzen würde, bin ich schon zu müde. Wie dieser, den ich in einem blog gelesen habe, und sinngemäß wiedergebe:

„Freiheit ist, sich von der Diktatur des eigenen Ego`s zu befreien“. Ich weiß, dass dieser Satz mich noch lange begleiten wird. Ich denke vor allem dabei an die guten Worte, die mir jemand vor zwei Jahren schenkte, als ich eine Arbeit besonders gut machte. Oh, dachte ich, ich kann etwas besonders gut – was andere gar nicht gut können? Dieses Talent in mir werde ich fordern und fördern. Himmel, Ar…. und Zwirn, war das eine Sackgasse. Ich hab`mich gleich hineingestürzt und es hat 2 Jahre gedauert, bis ich mir eingestehen konnte, dass ich kein Talent dazu habe. Die aus einer bloßen Nettigkeit gut gemeinten Worte hatten mein Ego so angefacht, dass ich den Blick für die Realität verlor. Read the rest of this entry »

Als ich vor fast 3 Monaten begann, als ehrenamtlicher Helfer mich in die Gemeinschaft einbringen zu wollen, hatte ich die Hürden der Bürokratie absolut und komplett falsch eingeschätzt. Man wird verwiesen von Person A zu Person B, die aber im Amt C sitzt, und deren Urlaubsvertretung Person D, nicht weiß, wann Person E, die zuständig ist, wieder aus dem Urlaub zurück ist.

Heute war dann ein Ausnahmefall. Ich bin einfach in ein Altenheim und habe dort vorgesprochen, und – es geht. Read the rest of this entry »

Nachdem ich mehrmals terminlich versetzt wurde, wollte ich nicht mehr anklopfen. Oft hatte ich an die Türe geklopft, und sie wurde mir nicht geöffnet. Heute spürte ich meinen Stolz, nochmals werde ich nicht um Einlass bitten. Kurz bevor ich an dieser Türe vorbeigehe stelle ich mir meinen Freund vor, er würde klopfen, immer und immer wieder. Geduldig. Nicht enttäuscht, wenn kein „herein“ zu vernehmen ist. In dem Moment schäme ich mich, ganz allein bin ich, und schäme mich vor mir selbst – für meinen Stolz.
Ich klopfe und es wird geöffnet.
Er hatte mein Klopfen immer gehört, aber nicht die Kraft gehabt, zu öffnen. Heute hatte er die Kraft -
ich danke meinem Freund, von dem ich das lernen durfte.


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Leipzig. Buß-und Bettag 2007. Die Geschäfte sind geschlossen, der Grund, warum wir in einem Geschäft mit dem Umbau begonnen haben. Gesetzlicher Feiertag in Sachsen – aber nicht für die Polizei. In dem wunderschön renovierten Hauptbahnhof haben sie heute einen Großeinsatz. Da keine Neonazi-Demo angesagt ist, kann nur ein Fußballspiel der Grund ihrer Präsens sein. Einzelne Bahnsteige sind von der Polizei abgeriegelt, komplett der, mit Verbindung nach Chemnitz.
Noch sind die „Freunde“ des Fußballs nicht auf dem Hauptbahnhof eingetroffen. Read the rest of this entry »

 

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