wollte ich eigentlich nie sein, mit meiner alten, stillen Seite Wunsch-und-Wille. Obwohl man via email hätte kommentieren können, war das Prozedere recht umständlich. Ich gebe zu, ich habe auch die Stille genoßen. Mein Spaziergänger Freund Peter sagt zum “zugeben” immer, etwas ” da zu geben” im Sinne von vermehren. Schön, oder?

Ich habe im letzten Jahr verstanden, daß im Austausch sich der Horizont erweitert - auch und besonders in den gegenteiligen Meinungen. Sich im Gegensatz selbst seinen Standpunkt zu suchen, macht ihn fest oder veränderbar.

Nach nunmehr einem Jahr der stillen Übung fühle ich mich bereit, was ich vorher nicht war, auch ohne Kommentare auf die Beiträge meinen Weg zu gehen. Das gibt mir ein gutes und zufriedenes Gefühl.

Der alte, neue blog wird sich im Laufe der Zeit auch über ein facelifting freuen - aber zuerst schau ich mal was im “Anzug” steckt, bevor ich einen neuen “Anzug” wähle.