You are currently browsing the daily archive for Dezember 13th, 2007.
Nach vorne schauen, ist die Devise. Trotzdem, gelingt einiges nicht und sind die Wiederholungen nicht zu brechen, versuche ich, es mir aus der Distanz zu erklären – gestern und heute.
Es gibt Stationen auf meinem Weg, da wurde in mir in schwierigen Situationen das Vertrauen versagt. Die einfachste Erklärung war: “Würdest du mich lieben, würdest du mir vertrauen.” Es ist der andere, der mir nicht vertraut. Warum, danach habe ich nicht gefragt.
Es ist noch nicht so lange her und ich verstand, das dies eine Reaktion auf mich, eine “nicht vertrauenswürdige und -ausstrahlende Person” ist, obwohl es in meiner Welt auch Menschen gibt, die mir vertrauen. Aber warum wird mir nicht von denen vertraut, – von denen ich es mir so sehr gewünscht hätte?
Wann würde ich jemanden nicht vertrauen? Wenn ich das Gefühl habe, daß er mich belügt, oder sich selbst belügt – das bedeutet in beiden Fällen, daß ich mich NICHT auf die Einhaltung unserer Abschprache verlassen kann. “Wollen wir heiraten?” oder “Wollen wir Kinder haben?” kann mit einem “Ja” beantwortet werden, welches in hundert verschiedenen Versionen ausgedrückt werden kann – und ein klares “Nein” meinen kann.
In meinem Beruf ist es nicht anders. Frage ich einen Kollegen, “kannst du das Projekt auch durchführen”, so interpretiere ich sein “Ja”. Es kann sein, daß er wirklich ein “Ja” ausdrücken will. Ich kann spüren, ob er ich selbst belügt und nur meint, über Fähigkeiten zu verfügen, über die er im Moment gar nicht verfügt – Selbstüberschätzung. Ich kann auch spüren, ob ein “Ja” Angst beinhaltet, vor einem Versagen gegenüber mir oder sich selbst. In all diesen Fällen wird mir ein blindes Vertrauen nicht möglich sein.
Und ich glaube auch, daß ich diese gesamte Partitour spielen kann – sonst würde ich sie nicht so gut kennen.
Nach vorne schauen, ist die Devise. Trotzdem, gelingt einiges nicht und sind die Wiederholungen nicht zu brechen, versuche ich, es mir aus der Distanz zu erklären – gestern und heute.
Es gibt Stationen auf meinem Weg, da wurde in mir in schwierigen Situationen das Vertrauen versagt. Die einfachste Erklärung war: „Würdest du mich lieben, würdest du mir vertrauen.“ Es ist der andere, der mit nicht vertraut. Warum, danach habe ich nicht gefragt.
Es ist noch nicht so lange her und ich verstand, das dies eine Reaktion auf mich, eine „nicht vertrauenswürdige und -ausstrahlende Person“ ist, obwohl es in meiner Welt auch Menschen gibt, die mir vertrauen. Aber warum wird mir nicht von denen vertraut, – von denen ich es mir so gerne wünschte.
Wann würde ich jemanden nicht vertrauen? Wenn ich das Gefühl habe, daß er mich belügt, oder sich selbst belügt – das bedeutet in beiden Fällen, daß ich mich NICHT auf die Einhaltung unserer Abschprache verlassen kann. „Wollen wir heiraten?“ oder „Wollen wir Kinder haben?“ kann mit einem „Ja“ beantwortet werden, welches in hundert verschiedenen Versionen ausgedrückt werden kann – und ein klares „Nein“ meint.
In meinem Beruf ist es nicht anders. Frage ich einen Kollegen, „kannst du das Projekt auch durchführen“, so interpretiere ich sein „Ja“. Es kann sein, daß er wirklich ein „Ja“ ausdrücken will. Ich kann spüren, ob er ich selbst belügt und nur meint, über Fähigkeiten zu verfügen, über die er im Moment gar nicht verfügt – Selbstüberschätzung. Ich kann auch spüren, ob ein „Ja“ Angst beinhaltet, vor einem Versagen gegenüber mir oder sich selbst. In all diesen Fällen wird mir ein blindes Vertrauen nicht möglich sein.
Und ich glaube auch, daß ich diese gesamte Paritour spielen kann – sonst würde ich sie nicht so gut kennen.
Kann ich einen Menschen zwingen, mich zu lieben?
Kann ich einem Menschen, den ich liebe, untreu sein?
Kann ich einem Menschen abverlangen, mir zu vertrauen?
Nein – Nein – Nein
ist man auch der meinung, das etwas da ist.
„Vergessen von wem“, heute gehört.
Ich glaube nicht, daß der Mensch ein monogames Wesen ist, denn wäre er es – er wäre es.
Wäre er es, wäre das Gebot du sollst nicht begehren deines nächsten Weib unnötig. Da es ein Gebot ist, zeigt es seine Notwendigkeit.
Wäre er es, gäbe es den Begriff der „ehelichen Treue“ nicht.
Wäre er es, gäbe es keine Scheidungen.
Das ist der Mensch an sich, anders aber, in der Stellung der Gemeinschaft. Hier sehe ich den Glauben an einen monogamen Menschen als sinnvoll – vermittelt durch Glaube und Moral. Die Ehe ist nach meiner Meinung ein gutes Konstrukt, verlässliche Grundlagen langfristig zu schaffen. Andere Völker haben sich andere Regelungen geschaffen.
Lieben sich zwei Menschen, sind all diese sozialen und moralischen Fragen bedeutungslos. Differenzen entstehen in diesem Thema meiner Meinung nach nicht durch die Interpretation von Treue, sondern von Liebe.
Was kann ich einem Menschen abverlangen, was er nicht geben will oder kann? Ist abverlangte Treue denn wirkliche Treue?
Was ich nicht habe – kann ich nicht geben.
Die Frage ist: Bewusst des Risikos, dass eine Beziehung nicht die lebenslange sein muss, dessen sind die meisten, tritt es aber ein – ….
