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An dieser Stelle stand ein Beitrag, der das nicht immer einfache Verhältniss zwischen Vater und Tochter beschreibt. Warum ich ihn gelöscht habe – ich weiss es nicht. Im für mich tieferen Verständniss ging es aber auch darum, und das stand nicht drin, mit welch einfachen Worten es MIR möglich ist, anderen Schuld zuzuweisen. Allein in der Wendung „Ich meine es doch nur gut“ kann im dazu passenden Umfeld schon eine Schuldzuweisung entstehen – mit der Rechtfertigung des eigenen Handelns.
Diese mir so leicht von der Zunge gehenden Wortgeflechte benutze ich täglich hundertfach. Ich kann aber nicht, und dessen bin ich mir auch bewusst, jedes Wort was ich an andere richte darauf untersuchen, weise ich Schuld, Versagen, Wut, Verachtung….was auch immer, zu.
Ich drücke aus, was ich fühle.
Ich will damit sagen, dass es mach meiner Auffassung nicht richtig ist, die richtigen Worte zu wählen, sondern das richtige zu fühlen. Es wird sich dann von selbst richtig dem anderen zuwenden.
Das ist auch meine Suche nach Authenzität. Die vermeitlich richtigen Worte zu suchen, die andere nicht verletzten oder ihnen Schuld zuweisen, oder, oder ….ist so schwierig, mühselig und gelingt in vielleicht nur einem von 1000 Fällen, und selbst dann, sind sie gelogen – weil nicht authentisch.
