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nahezu, schon fast den zweiten Tag. Ein „himmlisches“ Gefühl. Und dann denke ich, dann schreib doch mal wieder. Aber über was? Im darüber nachdenken denke ich, nichts zu schreibendes, zu kärendes geht mir durch den Kopf. Auch ein „himmlisches“ Gefühl. „Frei“ von allen grübelnden Gedanken zu sein – alles ist geklärt, keine weiteren Fragen. Gut, dann mach ich den blog wieder zu.
Halt, halt, halt – schon steigen langsam wieder die Gedanken hoch. Und ich seh ein Bild vor mir, wie ein Jumbo von der Landebahn abhebt und in den Himmel steigt. Das werde ich nie begreifen, wie so etwas möglich ist. Und wenn man es mir tausend mal erklärt, ich werde es nicht verstehen. Und – das ist bestimmt nicht das einzigste, was ich nicht und nie verstehen werde. Ist das ökonomisch, sich trotz des Wissens etwas nie zu verstehen, sich dennoch dem „verstehen wollen“ zu stellen.
Nein, es ist nicht ökonomisch, aber dennoch drängt es mich danach. Die Hoffnung, es vielleicht doch ein kleines, klitzekleines bisschen verstehen zu können, überragt alle ökonomischen Gedanken. Es gibt also Dinge, die sich jeder Ökonomie entzieh`n. Und es gibt Dinge für mich, wie der startende Jumbo, der sich ganz meiner Ratio entzieht.
Das bringt mich auf den Gedanken, dass ich mit solchen Unverständlichkeiten nicht der einzigste Mensch auf dieser Welt bin, was bedeutet, dass auch Andere oftmals über die Dinge sprechen, die für sie nicht verständlich sind – selbst damit auf ihrem Erklärungsweg nachdenkend wandeln – irrational und unökonomisch – aber in bester Absicht. Und irgendwie mag ich das.
