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Bei Berend war vor kurzem der Beitrag, als Auszug:
“Was jeder Mensch ganz unabhängig von seiner Arbeit braucht ist eine Vorstellung davon, wo sein Platz in der Welt ist ………., er muss es selbst erschaffen.”
Dieses „selbst erschaffen“ hat mich begeistert, des eigenen Lebensweges und des Platzes im Leben und mich an einen anderen Beitrag im www erinnert, wo jemand meinte, der Mensch habe immer das Bestreben, gottähnlich zu werden/ zu sein. Gott erschuf die Welt, was erschaffen wir? Damals habe ich mich geschüüüütttelt, den Satz als irgendwie nie gelesen versteckt und gedacht: So was denkt man doch nicht, viel weniger sagt man so etwas.
Gesagt – getan, ich habe den Satz versteckt, aber irgendwie hat er immer noch ein kleines bisschen heraus gespitzelt: Hier bin ich, so einfach kommst du mir nicht davon.
Dann sprachen wir mit Freunden über unsere Kinder, die selbst keine haben. Manchmal spüre ich in diesen Gesprächen, daß mit Worten keine Brücke zu schlagen ist. Ich denke dann, schade, wir kommen nicht zu Potte. Sie können die Gefühle für Kinder nicht verstehen – wie ich ihre Sehnsucht nach Kindern nicht verstehen kann. Jedem fehlt das andere.
Und dann frage ich mich, sind die Gefühle für Kinder anders, als für Mitmenschen? Kann ich, abgesehen von dem biologischen Wunder der Zellteilung sagen, Kinder sind etwas selbst geschaffenes, von der Zeugung, durch ihre Kindheit bis …….immer! Hat in diesem erschaffen auch die große Mutterliebe ihren Inhalt, vom befruchtetem Ei bis zur Geburt eines Erdenbürgers.
Das „erschaffen“ – wo beginnt es, wo hört es auf?
